Da sind sie (endlich) wieder! Lange hat man von den Nighthawks, der deutschen NU Jazz-Band schlechthin, nicht mehr viel gehört. Ihr letztes Album „Next to the Roxy“ veröffentlichten sie 2019. In Unna konnten wir sie zuletzt im März 2018 hören und sehen. Jetzt haben sie „Paris-Dakar“ mit durchgehend neuem Songmaterial herausgebracht.
Die Agentur beschreibt das neue Live-Programm (und den Inhalt des Albums) so:
Mag man bei der Titelgebung des neuen Live Programms unweigerlich an die Rally Paris-Dakar denken, so ist die französische Metropole samt der Hauptstadt des Senegals nur eine weitere Koordinate im Nighthawks- Musikkosmos. Die Musik streift den afrikanischen Kontinent, so wie in der Vergangenheit Inspiration in Brasilien oder auch auf dem Balkan gesucht wurde.
Mit offenen Ohren und Herzen begeben sich die fünf Musiker auf Reisen. Und diese Reise überrascht beständig aufs Neue mit erbaulicher Ambivalenz: Nighthawks-Songs gehen an der Oberfläche gut-verständlich rein und bieten gleichsam Tiefgang. Die Band straft vollkommen unangestrengt den Trugschluss Lüge, demzufolge Musik ausschließlich qualitativ hochwertig ist, wenn der Zuhörer immerzu herausgefordert wird. An die Stelle des Verkopften setzen die Nighthawks beinahe tabulos-allumgreifende Musikalität – inklusive sublim vermitteltem Humor.
Seit weit über 20 Jahren ist diese musikalische Formel ohne Gleichen in der Musiklandschaft. Jazz Rock oder Rock Jazz? Das Verbindende der Nighthawks-Kompositionen bringt zusammen, was in der Kunst und im Leben elementar zusammengehört: Erinnerungen, Erfahrungen, Liebgewonnenes definieren den Istzustand und die Zukunft der Musik. Herb Alpert winkt mit seiner ewig juvenil triumphierenden Tijuana Brass stellvertretend für eine offenherzige Jazz-Epoche wohlwollend ins „Paris Dakar“-Geschehen hinein. Der große kamerunische Musiker Manu Dibango wird geehrt und der Maler Gerhard Richter steht im übertragenen Sinn Pate für Myriaden von futuristischen Soundschichtungen. Mitten zwischen den guten Kreativgeistern deklarieren die Nighthawks mit ihrer neuen Standortbestimmung „Paris Dakar“ gütig-verbindlich, wie neuerungsoffen-beweglich ihr Musiksystem bleibt.
Besetzung:
Reiner Winterschladen – Trompete
Jürgen Dahmen – Keyboards
Jörg Lehnardt – Gitarre
Dal Martino – Bass
Thomas Alkier – Schlagzeug